Porzellanformenschatz wurde in Galerie eingelagert

Durch das Engagement vieler Helfer wurde an 29./30.10.2020 ein Formenschatz der ehemaligen Manufaktur Weimar Porzellan Blankenhain in der Galerie eingelagert.

Noch liegt er im „Dornröschenschlaf“ jedoch soll durch eine Katalogisierung ein Fundus zur weiteren Herstellung geschaffen werden. Oft werden uns die Bedeutung und der ideelle Wert von Kunst und Kunstgegenständen erst viel zu spät bewusst. Darum ist es umso erfreulicher, dass dies nun Dank verschiedener „glücklicher Umstände“ gelang.

Dank geht an alle Akteure und Sponsoren:
Herrn Günther Bock / Reinhard Neubeck ehemals Neubeck Elektrogeräte  für Räumlichkeiten

Herrn Sascha Jahn Firma Tief- und Straßenbau GmbH Stadtilm für Logistik und Transport mit seinen Mitarbeitern

Herrn Walter Beauftragter für Thüringer Porzellan und ehrenamtlich tätig für die Stiftung Leuchtenburg und deren Helfern

Herrn Waschkowski Bürgermeister der Stadt Königsee

Frau Regina Neubeck sowie Yvonne Neubeck-A. 

 

 

Helfer und Initiatoren bei der Arbeit
Tief- und Straßenbau GmbH Stadtilm Sascha Jahn mit seinen Mitarbeitern bei logistischer Herausforderung
Herr Neubeck ehemals Neubeck Elektrogeräte mit den Helfern der Stiftung Leuchtenburg sowie Herrn Jahn
TS Bau Ilmtal, die mit viel Muskelkraft und Einsatz bei der Sache waren.
Herr Walter zeigt eine der Figuren aus seinem Privatbestand, um die Bedeutung der Erhaltung solcher Formenschätze sichtbar zu machen.
Mit viel Feingefühl wurden die Kisten mit den zerbrechlichen Mutterformen bewegt.

NEU Online-Ausstellung „Zwischen Berg und tiefem Tal“

über Instagram kannst du die verschiedenen Teile und einen kleinen Rundgang als Video ansehen: yvonne_neubeckaslan

https://www.instagram.com/p/CCZStAQpJvF/
https://www.instagram.com/p/CCCIHeAKRYf/

„Zwischen Berg und tiefem Tal“

Eine Hommage an die schöpferischen Kräfte Bildender Kunst

Umfassende Ausstellung mit 128 Werken von 6 Künstlern aus Thüringen

ab Oktober 2020 in der Galerie „Kunst in der Fabrik“ Egelsdorf

Malerei in ÖL und Acryl / Druckgrafik / Aquarell / Metall-Plastik /  Pouring-Mixmedia / Zeichnung

Mit dieser Ausstellung nähern sich die Künstler dem elementaren Thema Landschaft und Gefühlslandschaft auf unterschiedliche Weise. Die individuelle Auffassung der Kunstschaffenden, was sich zwischen „Berg und Tal“ – „Leben und Reflektion“ – in jedem Einzelnen abspielt, ist sehr speziell. Ob klassisch malerisch oder grazil grafisch, jede Arbeit zeigt uns ein breites Feld an Emotion und Darstellungsmöglichkeit. Lebensumwelt bestimmt unser Denken und Schaffen.

Mit einer, speziell von den Mythen der Berge ausgehenden Anziehungskraft soll ein Kreis geschlossen werden zum „Bodenständigen“. Die uns beschäftigenden grundlegenden Fragen der Neuzeit, wie Umwelt und Natur unbeschadet bleiben können obwohl wir uns modern bewegen und leben wollen, wie auch das individuelle Glück, alles spielt sich auf „Höhen und in Tälern“ unseres Lebens ab.

In dieser Präsentation soll es Ausdrucksform bekommen und dem Betrachter gegenüberstehen. Das implementiert natürlich künstlerische Kreativität genauso wie schöpferischen Ideenreichtum. In 128 Werken wird über zwei Etagen die künstlerische Arbeit von 6 Künstlern aus Thüringen sichtbar gemacht.

Die Künstlerin Yvonne Neubeck-A. verbindet in ihrem Schaffen klassische Darstellungsweisen der Bildkomposition mit modernen Maltechniken. Spiegelnde Lichtreflexe und das herausfordernde Zusammenspiel von Betrachter-Standpunkt und Raumausleuchtung sind eine Besonderheit ihrer Werke. Es entstehen auf Leinwand mit Acrylfarben und Hochpigmentfarben in Kombination mit irisierenden Malmitteln Hologrammelemente, die ein Bild in zahlreichen Facetten erstrahlen lassen. Seit ca. 30 Jahren widmet sie sich der Kunst besonders intensiv sowohl als Kunstschaffende wie auch als Galeristin.

Auf Anmeldung ist es möglich, unter den gegebenen Corona-Hygieneauflagen, die Ausstellung am Wochenende zu besuchen.

Tel. 03601 /4087833 oder 017632415082

Einladung

„Ansichtssachen“ – Mühlhausen im Blickwinkel von Kunst und Kultur

Vernissage am 16.08.2019 um 18:00 Uhr in der Divi-Blasii-Kirche in Mühlhausen

weiter Infos: Einladung zur Vernissage

Zeitungsbericht von der Vernissage:

Taschen

Taschen mit Motiven …

  • Kleine Tasche (24,-€)
    Artikel-Nummer:
    Artikel-Bezeichnung: kl. Tasche

  • Große Tasche (30,-€)
    Artikel-Nummer:
    Artikel-Bezeichnung: gr. Tasche

Hier gehts zur Bestellung:

Online-Shop

Protokoll der Sinne – 3. Kapitel

Kapitel 3

Draußen läuft die Welt vorüber 

Draußen läuft die Welt vorüber. Hier drin schreitet die Musik aus den Orgelpfeifen. Sie quillt und gleitet gleichmäßig in die Bankreihen. 
Reiht sich Ton für Ton an den Wänden auf, hat keine Angst, hat keine Zeit, läuft davon. Sie geht durch den Raum und sammelt die Stille ein. Sie hat schwer zutragen, atmet die Töne tief ein, holt Luft und rennt, hat die Arme voller Leidenschaft und kann die Ruhe nicht mehr fassen.
Die Tonleitern sprechen sich ab und stellen sich im Notenpapier auf. Die Harmonie macht der Musik jetzt Mut. Körper und Raum beginnen zu klingen. Ein paar Töne liegen in den Ecken und verstecken sich. Sie lauern auf den Bauch, denn die Musik geht durch den Magen und streichelt das Zwerchfell. Fließt als heißer Atem in die Lunge, die nur noch das Herz öffnet.
Die Orgel hat sich Gehör verschafft. Sie gab dem Kirchenschiff die Andacht der Musik. Die Stille ist versöhnlich abgetreten und hatte nichts dagegen. Am Ende setzen sich die Töne zur Ruhe. 
Die starken Klänge geben sich erschöpft und sinken auf den Boden. Keiner weckt sie auf. Sie schlafen auf den Steinen und ich steige langsam darüber. Ich habe Respekt vor der Stille, die nun wieder an ihrem Platz ist. Sie trifft sich mit der Ruhe immer hier in den hohen Räumen. Jetzt muss ich gehen. Ich stehe am Ausgang der Kirche und draußen läuft die Welt vorüber …

 

 

Bücher

Startseite

Protokoll der Sinne – 2. Kapitel

Kapitel 2

Ich will kein Engel sein 

Ich will in mir herum toben und in dir toben und nicht aufpassen müssen was ich sage und ich will schreien, so laut ich will und dir die Ohren zu halten und mir die Ohren zu halten und dich durch die Finger reden hören,verschwommen ahnen was du willst, machen was du brauchst, haben was du hast, und nehmen was ich will und anfassen was ich nicht darf und lecken, beißen, kratzen, wie die wild gewordenen Katzen und mich mit Samtpfoten ein kratzen, mir nichts sagen lassen und dir nichts sagen lassen und uns nicht gewähren lassen und nicht auf hören damit, immer weiter machen damit, anhalten, abwarten und neu beginnen was wir begonnen hatten, wimmern leis’ und leiser und in dir vergehen, uns nichts versprechen und nichts vormachen, und nichts nachmachen und nichts neu machen, das Alte umwerfen und das Neue nicht aufheben, mich hinab beugen und das Vergessene aufheben und das Entdeckte nicht verstecken, sondern dich verstecken –hinter mir, vor mir, unter mir, über mir, neben mir, neben dir und an dir, wenn du sagst – ICH LIEBE DICH – fauchen und flüstern und mit Engelszungen lügen nur für dich, ich will unsre Körper hetzten und unsere Finger an uns verbrennen und sie vergraben, so laut ich will und so tief ich will und dunkel weinen dabei, wenn ich will – dann will ich – dein Engel sein.
Wenn ich meine Flügel in den Himmel hängen kann und sie holen wenn uns danach ist, sie für lange Zeit vergessen und wieder damit KOMMEN, wenn ich soweit bin,
Nur dann werd ich dein ENGEL SEIN.

 

 

Bücher

Startseite